Kostenlos · ohne Mikrofon · zehn am Tag
Intervalle hören lernen
Zwei Töne erklingen nacheinander. Du sagst, wie weit sie auseinander liegen. Du fängst mit drei Intervallen an, jedes mit einem Lied, das du kennst, und ein neues kommt dazu, sobald du acht von zehn triffst.
Mit Kopfhörern geht es besser. Am iPhone schaltet der Lautlos-Schalter die Töne stumm.
Wie groß war der Abstand?
Die Liedanfänge
Jedes Intervall klingt wie der Anfang eines Lieds, das fast alle kennen. Wenn du unsicher bist, sing das Lied im Kopf und vergleich.
- Kleine SekundeDer weiße Hai, die zwei Töne des Hais
- Große SekundeAlle meine Entchen, „Al-le“
- Kleine TerzBrahms’ Guten Abend, gut’ Nacht, „Gu-ten A-“
- Große TerzWhen the Saints Go Marching In, „Oh when“
- QuarteO Tannenbaum, „O Tan-“
- TritonusDie Simpsons, die Titelmelodie, „The Simp-“
- QuinteMorgen kommt der Weihnachtsmann, „Mor-gen kommt“
- Kleine SexteThe Entertainer, der Sprung am Anfang
- Große SexteEin Prosit der Gemütlichkeit, „Ein Pro-“
- Kleine SeptimeRaumschiff Enterprise, die ersten zwei Töne der Titelmusik
- Große SeptimeTake On Me, im Refrain „take on“
- OktaveSomewhere Over the Rainbow, „Some-where“
Wenn du alle zwölf aufwärts kannst, kommen sie abwärts wieder, jedes mit seinem eigenen Lied:
- Kleine Sekunde abwärtsFür Elise, die ersten zwei Töne
- Große Sekunde abwärtsYesterday (Beatles), „Yes-ter-“
- Kleine Terz abwärtsKuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald, „Kuck-uck“
- Große Terz abwärtsBeethovens Fünfte, „ta-ta-ta-TAA“
- Quarte abwärtsMozarts Eine kleine Nachtmusik, die ersten zwei Töne
- Tritonus abwärtsBlue Seven, der Anfang von Sonny Rollins
- Quinte abwärtsFamilie Feuerstein, „Flint-stones“
- Kleine Sexte abwärtsLove Story, der Sprung am Anfang des Themas
- Große Sexte abwärtsNobody Knows the Trouble I’ve Seen, „No-bo-“
- Kleine Septime abwärtsWatermelon Man, der erste Sprung im Riff
- Große Septime abwärtsI Love You (Cole Porter), „I love“
- Oktave abwärtsWillow Weep for Me, „Wil-low“
Warum Intervalle
Fast niemand kann einen einzelnen Ton aus dem Nichts benennen; das ist das absolute Gehör, und es ist selten. Was Musikerinnen und Musiker nutzen, ist das relative Gehör: hören, wie weit ein Ton vom nächsten entfernt ist. Damit spielst du eine Melodie nach Gehör, singst eine zweite Stimme oder findest ein Lied auf dem Keyboard, und anders als das absolute Gehör wächst es mit Übung. Zehn Intervalle am Tag, ein paar Wochen lang, machen einen echten Unterschied.
So funktioniert es
Jede Runde hat zehn Intervalle aus denen, die du schon kennst, jedes Mal von einem anderen Startton, damit du den Abstand lernst und nicht die Töne. Acht von zehn, und das nächste Intervall kommt dazu, von den leichten, offenen (Oktave, Quinte, Terz) bis zu den engen und schrägen (kleine Sekunde, Tritonus); nach den zwölf aufwärts kommen dieselben zwölf abwärts. Dein Stand und deine Serie bleiben in diesem Browser auf diesem Handy; nichts wird verschickt. Die Töne macht dein Browser selbst, es wird also auch nichts geladen.
Dann mach was draus
Die Intervalle, die du gerade benannt hast, ergeben eine Melodie. Brumm spielt sie als Instrument in einem Club-Track, oder du summst deine eigene Linie hinein. Ohne Konto, ohne Upload. Die App ist auf Englisch.
Nichts, was du antwortest, verlässt dein Handy. Wie die Seite Besuche zählt.