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Gläser-Stimmgerät

Fünf Gläser, etwas Wasser, ein Bleistift. Tipp ein Glas an, und dein Handy sagt den Ton und ob Wasser dazu oder weg muss, bis die fünf eine Tonleiter spielen.

    Glas 1 gibt die Tonart vor. Füll es etwa zu zwei Dritteln.

    Schlag den Rand sanft mit einem Bleistift oder Essstäbchen an, nah am Handy. Das Mikrofon geht drei Sekunden an und wieder aus. Nichts wird aufgenommen oder verschickt.

    Wie Wasser ein Glas stimmt

    Ein Glas klingt, weil seine Wand schwingt. Wasser macht die Wand schwerer, also schwingt sie langsamer: mehr Wasser, tieferer Ton. Klingt das Glas zu hoch, gieß einen Schluck nach; zu tief, gieß etwas ab. Nah am Rand zählt jeder Schluck.

    Das erste Glas gibt die Tonart vor, egal welchen Ton es hat. Die nächsten vier gehen je einen Schritt höher, brauchen also jeweils etwas weniger Wasser als das davor: do, re, mi, fa, sol. Fünf Töne reichen für Hänschen klein.

    Was es hört, und was nicht

    Es liest den eigenen Ton des Glases, das gleichmäßige Klingen nach dem Anschlag. Am besten klappt ein sanfter Schlag mit etwas Weichem oder Hölzernem; ein harter Schlag mit dem Metalllöffel weckt den höheren Klang des Glases und den des Löffels, und die Messung kann verrutschen. Dünne Weingläser klingen am längsten. Wenn ein Glas sich nicht lesen lässt, mach einen Finger nass und reib langsam über den Rand, bis es singt: dieser lange Ton lässt sich sauber lesen.

    Es nennt den nächsten Ton auf dem Klavier, aber die Tonleiter richtet sich nach deinem ersten Glas. So stimmen die fünf untereinander, auch wenn Glas 1 zwischen zwei Tönen liegt.

    Und dann mach was draus

    Deine Tonleiter geht als Melodie in Brumm, hoch und wieder runter, in einen Club-Track mit Beat und Bass. Ohne Konto, ohne Upload: die Töne reisen im Link selbst.

    Der Klang bleibt auf deinem Handy: das Werkzeug liest ihn im Browser und behält nichts. Wie die Seite Besuche zählt.