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Wassergläser: das Musik-Experiment
Fünf Flaschen, etwas Wasser. Mika hört zu und sagt dir: ein bisschen mehr Wasser oder ein bisschen weniger. Am Ende spielt er deine Tonleiter.
Ich höre: –
Das Mikrofon geht beim Tippen an, hört drei Sekunden zu und geht wieder aus. Nichts wird aufgenommen oder verschickt.
Deine Tonleiter
So geht das Experiment
Stell fünf gleiche Flaschen in eine Reihe. Füll die erste etwa halb mit Wasser. Tipp auf den Knopf und puste ganz sanft oben quer über die Öffnung, wie bei einer Flöte, bis sie tutet. Ihr Ton ist dein erster Ton. Für jede nächste Flasche sagt Mika dir, ob sie mehr oder weniger Wasser braucht. Gieß in kleinen Schlucken nach. Sind alle fünf richtig, spielt Mika deine Tonleiter, und danach „Hänschen klein“: das passt genau auf fünf Flaschen.
Mit Gläsern geht es auch, dann wird geklopft: ganz sanft mit einem Holzlöffel oder einem Bleistift an den Rand. Stell oben auf „Klopfen“.
Warum macht mehr Wasser den Ton anders?
Beim Klopfen wird der Ton tiefer. Das Glas klingt, weil seine Wand zittert. Wasser macht die Wand schwerer, sie zittert langsamer, und langsames Zittern ist ein tiefer Ton. Mehr Wasser, tieferer Ton.
Beim Pusten wird der Ton höher. Da klingt nicht die Flasche, sondern die Luft in ihr, wie in einer Flöte. Je mehr Wasser drin ist, desto weniger Luft bleibt übrig, und wenig Luft schwingt schneller. Mehr Wasser, höherer Ton.
Dasselbe Wasser, zwei Richtungen: Das ist der schönste Moment im Experiment. Probiert beides mit derselben Flasche aus.
Für Eltern, Erzieherinnen und Erzieher
Ein Experiment für die Kita-Gruppe oder die erste Klasse, etwa eine Viertelstunde. Ihr braucht fünf gleiche Plastikflaschen (0,5 Liter, glatte Öffnung) oder fünf gleiche Gläser, einen Krug Wasser, einen Holzlöffel und ein Handtuch. Gläser bitte nur mit einem Erwachsenen am Tisch.
So läuft es in der Gruppe: Ein Kind pustet oder klopft, die anderen hören zu. Vorher raten alle: wird der Ton höher oder tiefer, wenn wir Wasser dazugießen? Dann gießt ein Kind nach, das nächste prüft. So kommt jedes Kind einmal dran, und am Ende spielt die ganze Gruppe „Hänschen klein“ auf den Flaschen (die Zahlen unter der Tonleiter sagen, welche Flasche dran ist). Kleinen Kindern fällt das Pusten schwer: dann pustet ein Erwachsener und die Kinder gießen nach.
Die Seite hört nur zu, wenn jemand tippt, und nur drei Sekunden. Der Ton wird im Browser gelesen und sofort vergessen: keine Aufnahme, kein Konto, nichts wird verschickt. Es gibt keine Punkte und keinen Vergleich zwischen Kindern. Am Ende können Sie die Tonleiter in Brumm Kids mitnehmen: dort spielt eine Marimba sie zu einem Beat, und die Kinder können dazu singen.