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Summen zu MIDI

Tippen, vier Klicks zählen ein, zwei Takte summen. Hör, was es gehört hat, und speicher es als MIDI-Datei für jede Musik-App.

Mika, the resident

Mika behält die Töne und lässt die Stimme gehen. Zwei Takte, ein paar hundert Bytes.Vier Klicks zählen bei 123 BPM ein, dann hört das Mikrofon zwei Takte lang zu, etwa vier Sekunden, und geht aus. Nichts wird aufgenommen oder verschickt.

Was eine MIDI-Datei ist, und was nicht

Eine MIDI-Datei ist eine Liste von Tönen: welche Tonhöhe, wann er beginnt, wie lange er dauert, wie stark er gespielt wird. Klang steckt keiner drin, und nichts von deiner Stimme. Wie es klingt, entscheidet die App, die sie öffnet; die meisten spielen Klavier, bis du ein anderes Instrument wählst.

Darum ist sie klein (diese hier hat ein paar hundert Bytes) und leicht zu ändern: einen Ton verschieben, den Synth tauschen, langsamer machen, und nichts wird schlechter. Wer die Stimme selbst will, braucht keine MIDI-Datei, sondern eine Audioaufnahme.

Was aus deinem Summen wurde

Jeder Ton wird auf den nächsten Halbton gerundet, Schleifer und Vibrato fallen weg; Beginn und Ende rücken auf Sechzehntel bei 123 BPM, zwei Takte im 4/4. Er bleibt in der Oktave, in der du gesummt hast. Alle Töne bekommen dieselbe Anschlagstärke (Velocity): Summen hat keinen Anschlag, den es zu behalten lohnt. Eine Spur, ein Ton nach dem anderen.

Programme nennen das mittlere C verschieden: manche C3, andere C4. Es ist derselbe Ton, Nummer 60 in der Datei; deshalb zeigt die Rolle die Namen ohne Oktavzahl. Summ gleich nach den vier Klicks, im Takt, dann muss das Raster weniger raten.

Welche Apps sie öffnen

Jede App, die normale MIDI-Dateien liest: GarageBand auf iPhone, iPad und Mac, Logic Pro, Ableton Live, FL Studio, Cubase, Reaper, BandLab und MuseScore, das sie als Noten schreibt. Am Laptop ziehst du die Datei auf eine Spur. In der Datei steht 123 BPM, also landen die Töne im Raster.

Am Handy gibt der Download-Knopf die Datei ans Teilen-Menü: in Dateien sichern oder an den Laptop schicken. Auf dem iPhone holt GarageBand sie aus dem Loop-Browser, unter Dateien.

Oder ohne DAW

Deine zwei Takte gehen in Brumm, im Takt, in einen Clubtrack mit Beat und Bass. Ohne Konto, ohne Upload: die Melodie reist im Link selbst. Die App lädt die ganze Idee auch als MIDI herunter, eine Spur pro Ebene, Beat und Bass dabei.

Deine Stimme bleibt auf deinem Handy: das Tool liest sie im Browser und behält nichts. Wie die Seite Besuche zählt.