brumm Kids

Für Erzieherinnen, Erzieher und Eltern · 2 bis 6 Jahre · ein Handy, kein Material

Musikspiele im Kindergarten: keiner fliegt raus.

Musik- und Singspiele für Kita und Zuhause, nach Alter sortiert, für den Morgenkreis und fürs Ruhigwerden. Wo eine Melodie gebraucht wird, singt das Handy sie vor: du musst sie nicht können.

Vorher: Handy laut, am iPhone den Stumm-Schalter aus. Eine Bluetooth-Box hilft im Stuhlkreis, ist aber kein Muss.

  1. Ab 3 · Morgenkreis oder zwischendurchEcho-Singen

    Mika, die Eule oder der Frosch singt ein kurzes Lied vor, die Kinder singen es zurück und hören ihr Echo als Instrument. Kein falsch, nur eine Reaktion.

    3–8 Jahre · eine Runde 5 Min. · mittel laut
    Mikro
  2. Ab 4 · Morgenkreis, jedes Kind einmalWelchen Ton singe ich?

    Ein Kind singt einen Ton, Mika spielt ihn zurück und sagt seinen Namen. Kein richtig und kein falsch, jeder Ton hat einen Namen.

    4–10 Jahre · eine Runde 3 Min. · mittel laut
    Mikro
  3. Ab 5 · zum RuhigwerdenGleich oder anders?

    Mika spielt zwei kurze Melodien, die Gruppe zeigt Daumen hoch für gleich, wackelnde Hand für anders. Stimmt es, heult Mika.

    5–10 Jahre · eine Runde 5 Min. · leise
    nur hören
  4. Ab 5 · im Stuhlkreis oder im StehenHöher oder tiefer?

    Zwei Töne: geht der zweite nach oben, strecken sich alle wie eine Giraffe, geht er nach unten, ducken sich alle wie eine Maus.

    5–10 Jahre · eine Runde 5 Min. · leise
    nur hören
  5. Ab 5 · Energie rausRhythmus klatschen

    Mika klatscht vor, die Kinder klatschen nach. Wer nicht ins Mikro klatschen mag, tippt auf den großen Kreis.

    5–10 Jahre · eine Runde 5 Min. · laut
    Mikro
  6. Ab 4 · ein Projekt am TischWassergläser-Experiment

    Fünf Plastikflaschen mit Wasser stimmen, bis sie eine Tonleiter sind. Das Handy sagt „ein bisschen mehr Wasser“, Mika spielt sie am Ende.

    4–8 Jahre · eine Runde 15 Min. · mittel laut
    Mikro
Und dann: Brumm KidsEin Kind summt zwei Takte, Mika baut den Beat dazu. Ohne Konto, mit Hund.

Welches Spiel für welches Alter

Die Altersangaben sind ungefähr: eine Gruppe von Vierjährigen kann an einem Tag wie Dreijährige spielen. Die Spiele hier brauchen kein Instrument, nur Körper, Stimme und manchmal das Handy.

  1. 2 bis 3 Jahre · mitmachen ist alles

    Laut und leise: alle trommeln mit den Händen auf die Knie, du sagst „ganz laut“ und dann „ganz leise, wie eine Maus“. Niemand muss etwas richtig machen.

    Tierstimmen: die Kuh muht tief, das Vögelchen piept hoch. Die Kinder machen nach, du machst vor. Das ist schon Höher oder tiefer, nur ohne Handy.

    Ein Lied, das alle kennen: das Handy singt vor, du singst mit, die Kinder bewegen sich dazu. Mit zwei schwimmen die Entchen eben im Kreis.

  2. 3 bis 4 Jahre · nachmachen

    Echo-Singen mit dir: du singst „Ku-ckuck“ auf zwei Tönen, die Gruppe singt es zurück. Dann „Hal-lo“, dann ein Name. Immer alle zusammen, kein Kind allein. Danach singt Echo-Singen vor: die Eule oder der Frosch, und die Gruppe antwortet.

    Maus und Giraffe: du singst einen hohen Ton, alle strecken sich; einen tiefen, alle ducken sich. Mit fünf übernimmt das Höher oder tiefer oben.

    Stopptanz ohne Ausscheiden: die Musik stoppt, alle frieren ein. Wer wackelt, macht einfach weiter und darf beim nächsten Mal die Musik anhalten.

  3. 4 bis 5 Jahre · hinhören

    Welchen Ton singe ich? Im Morgenkreis singt jedes Kind, das mag, einen Ton ins Handy und hört seinen Namen: „Wuff! Ein A!“. Wer nicht mag, tippt auf den Knopf.

    Das Wassergläser-Experiment als Projekt für eine Kleingruppe am Tisch: Flaschen füllen, pusten, hören, nachfüllen.

    Geräusche raten: Augen zu, du knisterst mit Papier, klopfst auf den Tisch, schüttelst den Schlüssel. Was war das?

  4. 5 bis 6 Jahre · selbst bestimmen

    Höher oder tiefer? und Gleich oder anders? als Gruppenspiel: alle zeigen, ein Kind tippt, was die meisten zeigen. Abwechselnd ist jedes Kind einmal das tippende.

    Rhythmus klatschen: Mika klatscht vor, alle zurück. Danach erfindet ein Kind ein Muster und die anderen klatschen es nach.

    Bruder Jakob als Kanon: zwei Gruppen, die zweite fängt an, wenn die erste bei „Schläfst du noch“ ist.

    Eine eigene Melodie: ein Kind summt zwei Takte in Brumm Kids, die Gruppe hört sie sofort als Track.

Morgenkreis: zehn Minuten mit Musik

  1. 1 · Begrüßen mit Singen

    Du singst den Ruf auf zwei, drei Tönen, jedes Kind antwortet auf denselben Tönen. Wer nicht singen mag, winkt.

    Wer ist heu-te da?Li-na ist da!

  2. 2 · Ein Ton für jeden

    Zwei oder drei Kinder pro Tag singen einen Ton in Welchen Ton singe ich?. Morgen sind die nächsten dran.

    Was für ein Ton bist du heute? Sing mal ganz kurz, Mika hört zu.
  3. 3 · Ein Echo

    Eine Runde Echo-Singen: Mika singt vor, die ganze Gruppe singt zurück.

  4. 4 · Ein Lied zusammen

    Das Handy singt vor, alle singen mit. Beim zweiten Mal singt ihr ohne Handy.

    Erst hören wir zu, dann singen wir mit.

Wenn die Gruppe zur Ruhe kommen soll

  1. Die Stille-MinuteMacht mal die Augen zu. Wer hört drei Geräusche?

    Danach sagen drei Kinder, was sie gehört haben. Mit Zweijährigen reicht ein Geräusch.

  2. Immer leiser summen

    Alle summen einen Ton zusammen, mit jeder Handbewegung von dir leiser, bis nur noch die Lippen kitzeln.

  3. Hören statt Toben

    Gleich oder anders? oder Höher oder tiefer? im Sitzen, geantwortet wird nur mit der Hand, geflüstert statt gerufen.

  4. Bruder Jakob, ganz langsam

    Das Handy spielt es langsam und leise, ihr singt mit, jede Strophe leiser. Am Ende schläft Jakob wirklich.

Keiner fliegt raus: so geht's

In keinem Spiel hier scheidet ein Kind aus, und keines zählt Punkte gegen andere. Wo die klassische Version jemanden rausnimmt, gibt es eine Rolle statt einer Strafe.

  1. Stopptanz und Stuhlspiele

    Wer sich bewegt, wird nicht rausgenommen, sondern hält beim nächsten Mal die Musik an. Bei Stuhlspielen bleiben alle Stühle, die Kinder rücken zusammen.

  2. Wer nicht allein singen mag

    Singt mit allen zusammen, mit dir zu zweit, oder tippt auf den Knopf, der vorspielt. Keiner muss vorsingen.

  3. Wem es zu laut ist

    Darf die Lautstärke bestimmen oder Musik anhalten. Die Spiele mit „leise“ auf der Karte gehen ganz ohne Lärm.

  4. Wer nicht angefasst werden mag

    Kein Spiel hier braucht Händchenhalten. Im Kreis reicht es, nebeneinander zu stehen.

Was du brauchst

Ein Handy mit aktuellem Browser (Safari oder Chrome). Keine Noten, kein Instrument, nichts zum Ausdrucken, kein Konto, keine Vorkenntnisse in Musik. Die Lieder sind alte Volkslieder, die man frei singen darf.

Das Mikrofon brauchen nur die Spiele mit „Mikro“, und erst wenn jemand tippt. Was ein Kind singt, bleibt auf dem Handy, nichts wird hochgeladen (Datenschutz bei Brumm Kids).

Diese Seite ist neu und noch in keiner Kita ausprobiert. Wenn du sie benutzt, schreib uns, was geklappt hat und was nicht: hello@brumm.ai.